Prozessbegleitung Stiftungsprogramm
„Kunst und Spiele“

Über Kunst und Kultur die Welt entdecken“ – mit dieser Grundidee entwickeln, erproben und verankern etablierte Kulturinstitutionen zusammen mit Kitas und Grundschulen phantasievolle Vermittlungsformate für die Allerkleinsten. Das Besondere im Programm „Kunst und Spiele“: Kulturakteur und Bildungspartner gehen in einen offene Prozess, lernen von- und miteinander und arbeiten in enger Kooperation.

Kerstin Huven, Referenzprojekt Kunst und Spiele Prozessbegleitung
Zeitraum: 2015 bis 2020
Auftraggeber: Robert Bosch Stiftung & Stiftung Brandenburger Tor
Prozessbegleitung für ein Stiftungsprogramm

Frühkindliche Kunstvermittlung erforschen und erproben

Wie finden kleine Kinder einen ansprechenden und kreativen Zugang zu Kunst und Kultur? Wie lassen sich Neugier und Forscherdrang wecken und wie sehen entsprechende Vermittlungsformen aus? Wie können die Orte, an denen Kunst und Kultur zu Hause sind, Erlebnisräume für ein Mitmachen und aktives künstlerisches Erleben schaffen und verankern?

Diesen und weiteren Fragen wenden sich etablierte Kulturinstitutionen verschiedener Sparten zu. In enger Kooperation mit ihren Bildungspartnern entwickeln und erproben sie vielfältige Formate und Methoden frühkindlicher Kulturvermittlung.

Vision: Gesellschaftliche Teilhabe durch ästhetische Erfahrungen

Kunst und Spiele will gerade jungen Kinder die Teilhabe an Kunst und Kultur ermöglichen und rückt die Allerkleinsten als Publikum von heute in das Wirkungsfeld derjenigen, die auf den ersten Blick vor allem Erwachsene ansprechen. Das Programm betont die Bedeutung frühzeitiger ästhetischer Erfahrungen für die persönliche Entwicklung von Kindern und wird von der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung Brandenburger Tor verantwortet, die bundesweit 23 Kulturakteure fördern und unterstützen.

Out of the Box: Neuland betreten & Verschiedenheit nutzen

Besonderheit des Programms ist, dass Fachleute unterschiedlicher Disziplinen in einen intensiven Austausch treten, sich auf unbekanntes Terrain begeben und gemeinsam aus einer hohen Offenheit heraus wirklich Neues entwickeln. Etablierte Konzepte nutzen da wenig. Vielmehr gilt es, die Welt aus Kinderaugen zu sehen, sich von vermeintlich guten Lösungen zu verabschieden und ins Nichtwissen und neugierige Erforschen zu begeben. Es braucht die Leere, damit sich das Neue zeigen kann.

Die Prozessbegleitung schafft einen orientierenden Rahmen, der die Unterschiedlichkeit der jeweiligen Systeme anerkennt, dem Verbindenden Raum gibt und ein voneinander Lernen im Sinne der Leitidee befördert. Sie sorgt für kreative Offenheit im Forschungsprozess und Fokussierung bei der Umsetzung.

Leistungen
  • Prozessbegleitung für vier Projekttandems in NRW:
    Hartware MedienKunstVerein Dortmund | Hessisches Landesmuseum Wiesbaden |Kunstmuseum Bonn | LWL Museum für Kunst & Kultur Münster – mit den jeweiligen Bildungspartner:innen
  • Workshops:
    Projektentwicklung, Teamarbeit, Organisationsentwicklung
  • Werkstattmoderation:
    Regionalgruppentreffen zu diversen Schwerpunkten; Werkstätten innerhalb der bundesweiten Netzwerktreffen
  • Anbindung an die Programmkoordination:
    Austausch & Feedbackschleifen, Empfehlungen und Beratung bei Bedarf; Reflexionstreffen im Prozessbegleitungsteam

Ergebnisse

An den Kunst- und Kultureinrichtungen verschiedener Sparten sind kindgerechte Angebote entstanden, die zeigen, wie wichtig und wirkungsvoll die frühkindliche kulturelle Bildung ist. Unterschiedliche spielerische Zugänge und sinnliche Erfahrungsfelder für die Allerkleinsten sind eingebettet in den institutionellen Alltag.

Aus den Einzelakteuren – Bildungspartner und Kultureinrichtung – sind tragfähige Teams geworden, die die Fülle individueller Erfahrungen, Ideen und Kompetenzen gut zu nutzen wissen und so das Thema frühkindliche kulturelle Bildung gemeinschaftlich weiter voranbringen.

Kundenstimme zum projekt
Icon Zitate
Natalie Kronast
Programmleitung Kunst und Spiele

„An der Prozessbegleitung durch Kerstin begeistert und beeindruckt mich vor allem ihre Phantasie, Sorgfalt und ihr Einfühlungsvermögen. In unseren Projektwerkstätten zu beobachten, wie fast spielerisch mit den richtigen Fragen Prozesse begleitet und neue Wege aufgezeigt werden, ist ein großes Vergnügen.“

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