Impuls-Workshops Kulturelle Bildung in der Praxis

Inspirationen und hilfreiche Praktiken rund um das Feld der kulturellen Schulentwicklung – dafür begeben sich Lehrende, Künstler:innen und Kulturvermittler:innen in gemeinsame Dialog- und Erfahrungsräume. Der inhaltliche Bogen ist weit gespannt – von der Frage nach der Relevanz über Tools und Methoden bis hin zu Gelingensfaktoren guter Prozesse.

Kerstin Huven, Referenzprojekt Kulturagenten Workshop
Zeitraum: 2022 bis 2023
Auftraggeber:
Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW
Impuls-Workshops

Gute Bedingungen für Entwicklung schaffen

„Wie kommen wir zu einem nachhaltigen Profil, das wirklich uns passt?“ „Wie strukturiert man Freiheit?“ „Wie gehe ich mit unterschiedlichen Erwartungen in komplexen Akteursgefügen um?“ „Wie können wir den Mehrwert kultureller Bildung für andere Disziplinen erfahrbar machen?“ „Welche Möglichkeiten der Gestaltung habe ich aus meiner Rolle heraus?“

Das ist eine kleine Auswahl der Fragen, die Aufhänger für die Workshops waren. Antworten und Ansatzpunkte haben wir über verschiedene Formate und Formen gefunden – von inhaltlichen Impulsen über das Ausprobieren konkreter methodischer Vorgehensweisen bis hin zur kollegialen Fallberatung und Reflexion des eigenen Handelns. Immer mit der Absicht, ästhetische Zugänge als Querschnittsaufgabe für alle Fachbereiche im schulischen System wirksam und stimmig zu etablieren.

Leistungen
  • Impuls-Workshops
    
… zum Erkunden hilfreicher Praktiken auf dem Weg zum kulturellen Schulprofil – mit einer Auswahl aus Systemik, Liberating Structures und Theory U
  • Fachtag für Kulturagent:innen 

    … mit erfahrungsbasierten Experimenten, achtsamen Dialogen, Forschungsfragen und viel Schwarmintelligenz
  • Fachtag für Kulturbeauftragte
    … zu Etappen und Dynamiken in komplexen Entwicklungsprozessen und deren Gestaltung – und mit Zeit zur kollegialen Reflexion

Ergebnisse

Ausprobiert haben die Teilnehmenden konkretes Handwerkszeug und Formate, die übertragbar sind auf ihre jeweiligen Kontexte und Eingang finden können in die eigene Arbeit – immer im Rückbezug auf das gesamte System.

Die Hinwendung zu Konzepten und Modellen hat ein tieferes Verständnis zu Prozessverläufen ermöglicht – und auch aufgezeigt, welche Dynamiken und Phänomene bei der Gestaltung und Begleitung von Entwicklung wichtig sind.

Als sehr wertvoll wurden das gemeinsame Lernen, der Austausch und die wechselseitige Unterstützung erlebt. Mitgenommen haben die Einzelnen viele Anregungen aus dem weiten Kreis der verschiedenen Akteur:innen, die im Feld tätig sind – andere Sichten, den Blick auf das eigene System verbunden mit wertvollen Resonanzen zu individuellen Fragestellungen.

Kundenstimme zum projekt
Lena Freund
Referentin, Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW

„Empathie und Flexibilität – das vor allem hat die Zusammenarbeit mit Kerstin im Rahmen des Landesprojekts „Kreativpotenziale entfalten NRW“ ausgemacht. Mit einfühlsamem Blick für die Anliegen unserer Zielgruppe schafft sie ein vertrauensvolles und abwechslungsreiches Setting zur kollegialen und individuellen Reflexion. Im „Dazwischen“ von Menschen, Professionen und Systemen sind so viele Anregungen und neue Handlungsoptionen entstanden. Diesen Potenzialen neuen Raum zu bieten, macht wirklich Freude.“

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